Blitzabfindung
Arbeit und Beruf

Das kann eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigen

Das Kündigungsschutzgesetz unterscheidet die personenbedingte, die betriebsbedingte und die verhaltensbedingte Kündigung.

Anwalt Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG
02.06.2017 / News
Verhaltensbedingte Kündigung
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Das Kündigungsschutzgesetz unterscheidet die personenbedingte, die verhaltensbedingte und die betriebsbedingte Kündigung.
Als "verhaltensbedingte Kündigung" bezeichnet man eine vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung, mit der einem Arbeitnehmer, der durch das Kündigungsschutzgesetz geschützt ist in rechtlich zulässiger Weise ordentlich gekündigt werden kann, falls der Arbeitnehmer gegen die ihn treffenden rechtlichen Pflichten verstoßen hat und dem Arbeitgeber daher die weitere Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zumutbar ist. In der Regel hat jedoch einer verhaltensbedingte Kündigung eine sog. "Abmahnung" voran zu gehen, um dem Arbeitnehmer sein pflichtwidriges Verhalten vor Augen zu halten, um ihn anzuhalten, künftig sich arbeitsvertragsgerecht zu verhalten.

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Beispiele für eine verhaltensbedingte Kündigung sind:

Nichtanzeige einer Arbeitsunfähigkeit, Verstöße gegen die betriebliche Ordnung, Alkohol während der Arbeitszeit, private Telefonate, Beleidigungen von Vorgesetzten bzw. Kollegen, Vermögensschädigungen des Arbeitgebers bzw. auch Minderleistungen bei der Arbeit, wie langsame oder fehlerhafte Arbeit.

Kostenfalle Abfindung: So hoch sind die Anwaltskosten zur Durchsetzung einer Abfindung

Als Faustregel gilt: je höher das Bruttogehalt, um so höher die Anwaltskosten. Die Anwaltskosten sind gesetzlich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegt, an die sich alle in Deutschland zugelassenen Anwälte halten müssen.

Hier ein Beispiel: Bei einem Bruttomonatsgehalt von 2.000 € enstehen bei einem außergerichtlichen Vergleich bereits Anwaltskosten von gut 1.203 €. Wenn die Sache vor Gericht geht, enstehen weitere Anwaltskosten von rund 590 €. Eine schnelle und kostengünstige Alternative bietet unser Schlichtungsverfahren "Blitzabfindung", das nicht an die Rechtsanwaltsgebühren nach RVG gebunden ist, sondern der Kostenordnung der Schlichtungsstelle unterliegt. Dadurch ist eine Blitzabfindung bereits ab 149 € möglich und ist deutlich kostensparender als die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Hier erfahren Sie mehr über das kostengünstige Schlichtungsverfahren der Blitzabfindung.

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