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Arbeit und Beruf

Kündigung auf Verdacht: Diese Rechte haben Arbeitnehmer

Eine Verdachtskündigung des Arbeitgebers ist eine fristlose Kündigung bei Verdacht schwerwiegender Pflichtverletzung des Arbeitnehmers.

Anwalt Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG
02.06.2017 / News
Kündigung auf Verdacht
iStock.com/fotostorm

Der Arbeitgeber kann schon bei dem Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung eine außerordentliche (fristlose) Kündigung aussprechen. Der Grund zur Kündigung liegt darin, dass der Arbeitgeber aufgrund bestimmter Indizien davon ausgehen kann, dass der Arbeitnehmer elementare Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis verletzt hat oder sogar eine Straftat im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz begangen hat. Die Kündigung ist dann gerechtfertigt, wenn das Vertrauensverhältnis so zerrüttet ist und die Weiterbeschäftigung eine enorme Belastung für den Arbeitgeber darstellen würde, sodass nur noch die außerordentliche Kündigung bleibt. Die Kündigung muss zwei Wochen, nachdem der Arbeitgeber von dem Ereignis erfahren hat, erfolgen. Vorab muss der Arbeitnehmer und - soweit vorhanden - der Betriebsrat angehört werden.

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