Blitzabfindung
Arbeit und Beruf

Wann ist eine betriebsbedingte Kündigung rechtmäßig?

Von einer betriebsbedingten Kündigung spricht man, wenn die Kündigung aus dringenden betrieblichen Gründen erforderlich war.

Anwalt Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG
02.06.2017 / News
Betriebsbedingte Kündigung
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Von einer betriebsbedingten Kündigung spricht man, wenn die Kündigung des Arbeitsvertrages aus dringenden betrieblichen Gründen erforderlich war. Diese ist gem. § 1 Abs 2 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) sozial gerechtfertigt, wenn sie durch dringende betriebliche Erfordernisse, gerechtfertigt ist. Solche betrieblichen Erfordernisse können sich aus innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Umständen ergeben.

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Innerbetriebliche Umstände

Von innerbetrieblichen Umständen spricht man zum Beispiel bei

Diese Maßnahmen müssen den Entfall von Arbeitsplätzen bedingen.

Außerbetriebliche Umstände

Außerbetriebliche Umstände sind beispielsweise:

Wann ist die Kündigung unwirksam?

Die Ursachen der Kündigung müssen sich konkret auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirken. Es muss kein bestimmter Arbeitsplatz entfallen; ausreichend ist, dass ein Arbeitsplatz entfällt. Erforderlich ist weiter eine unternehmerische Entscheidung. Hierbei handelt es sich um die organisatorischen Maßnahmen, aufgrund der inner- oder außerbetrieblichen Gründe, die letztlich zur Arbeitsplatzreduzierung geführt haben. Der Arbeitgeber muss außerdem die Sozialauswahl beachten, also bei der Auswahl der zu entlassenden Arbeitnehmer die Betriebszugehörigkeit, das Alter sowie etwaige Unterhaltspflichten berücksichtigen. Hier ist nur zu prüfen wem gekündigt werden konnte. Ist die Auswahl fehlerhaft, ist die Kündigung trotz Arbeitsplatzrückgang sozialwidrig und damit unwirksam.

Wie hoch Sind die Anwaltskosten zur Durchsetzung einer Abfindung?

Als Faustregel gilt: je höher das Bruttogehalt, um so höher die Anwaltskosten. Die Anwaltskosten sind gesetzlich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegt, an die sich alle in Deutschland zugelassenen Anwälte halten müssen.

Hier ein Beispiel: Bei einem Bruttomonatsgehalt von 2.000 € enstehen bei einem außergerichtlichen Vergleich bereits Anwaltskosten von gut 1.203 €. Wenn die Sache vor Gericht geht, enstehen weitere Anwaltskosten von rund 590 €. Eine schnelle und kostengünstige Alternative bietet unser Schlichtungsverfahren "Blitzabfindung", das nicht an die Rechtsanwaltsgebühren nach RVG gebunden ist, sondern der Kostenordnung der Schlichtungsstelle unterliegt. Dadurch ist eine Blitzabfindung bereits ab 149 € möglich und ist deutlich kostensparender als die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Hier erfahren Sie mehr über das kostengünstige Schlichtungsverfahren der Blitzabfindung.

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